3. Mai 2019
Sparkasse Imst AG

Nachfrage an Wohnraum im Tiroler Oberland konstant hoch

Das Thema Wohnen beschäftigt auch die Oberländer Bevölkerung. Die Sparkasse Imst AG analysiert regelmäßig die Wohnsituation. Aktuell zeigt sich, dass der Bedarf nach Wohnraum ungebrochen hoch ist, ebenso wie der Wunsch nach Sanierungen. Die niedrigen Zinsen wirken als zusätzlicher Motor. Bei den Baustoffen zeigt sich deutlich: Holz wird auch in den Bezirken Imst und Landeck immer beliebter.

Wie wohnen die Tirolerinnen und Tiroler? Eine repräsentative IMAS-Studie im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen zeigt, dass drei Viertel ein Eigenheim besitzen. 27 Prozent gaben in Tirol an, in Miete zu leben. Die durchschnittliche Wohnfläche beträgt 118 m². Und wie zufrieden sind die Tiroler mit ihrer Wohnsituation? Hier geben tirolweit 72 Prozent an, zufrieden zu sein. Dennoch hat jeder Fünfte in naher Zukunft Bau- oder Renovierungspläne. Ein Großteil davon benötigt dazu eine Finanzierung. „Viele Landsleute sehen in der aktuellen Niedrigzinsphase einen triftigen Grund um Investitionen vorzuziehen“, analysieren die beiden Vorstände der Sparkasse Imst AG, Meinhard Reich und Martin Haßlwanter die heimische Marktsituation. Wie hoch nach wie vor die Nachfrage an Wohnraum ist, zeigt auch ein Blick auf die Statistik der Immobilientransaktionen in den Bezirken Imst und Landeck. 2018 wechselten im Tiroler Oberland 245 Häuser und 511 Wohnungen ihre Besitzer.

Wunsch nach persönlicher Betreuung

Bei der Frage nach den entscheidenden Kriterien bei Finanzierungen nannten 91 Prozent der Befragten eine gute Beratung als wichtigsten Punkt – vor guten Konditionen und niedrigen Zinsen sowie transparenten Bedingungen. Bei den Informationsquellen liegt ebenfalls der Bankberater mit 87 Prozent klar an Front. Das Internet holt erwartungsgemäß auf, liegt aber mit 44% noch deutlich hinter der persönlichen Beratung. „Das trifft genau die Philosophie der Sparkasse Imst. Mit unseren 15 Filialen in den Bezirken Imst und Landeck sind wir nah bei unseren Kunden. Der Mensch und seine Bedürfnisse stehen bei uns im Mittelpunkt“, unterstreichen die beiden Sparkassen-Vorstände.

Sparkasse Imst AG: Rund 407 Millionen Euro für Wohnbau seit 2010

Rund 400 Wohnbauten oder Sanierungen hat die Abteilung wohn² der Sparkasse Imst AG im Vorjahr ermöglicht. Davon betrafen 138 Objekte Kauffinanzierungen, 73 waren Neubauten und 40 Sanierungen, der Rest setzt sich aus Um- und Zubauten sowie sonstigen Punkten zusammen. Gesamt entspricht dies einem Finanzierungsvolumen von 57,9 Mio. Euro. Seit 2010 waren es rund 3.400 Objekte mit einem Finanzierungsvolumen von bemerkenswerten 407 Millionen Euro. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir damit einen wesentlichen Beitrag für die regionale Wirtschaft leisten. Denn letztlich fließt dieses Geld wiederum in die heimische Bau- und Baunebenwirtschaft. Das sichert wichtige Arbeitsplätze und Wertschöpfung in den Bezirken Imst und Landeck“, betonen die Sparkassen-Vorstände Meinhard Reich und Martin Haßlwanter. 

wohn²: Spezialisten für Wohnraumfinanzierung im Tiroler Oberland

Die Investition in die eigenen vier Wände stellt für die meisten Menschen eine wichtige finanzielle Herausforderung dar. Das wohn²-Center der Sparkasse Imst AG hat sich für dieses Lebensprojekt als führende Informations- und Servicedrehscheibe in Sachen Wohnbau im Tiroler Oberland etabliert. Die Beratungsleistung reicht weit über die reine Kreditabwicklung hinaus. Rund 300 Förderanträge hat das Team um wohn²-Leiter Andreas Huter 2018 koordiniert, um beispielsweise Gelder für Wohnbauförderungen oder Beihilfen zur thermischen Sanierung für ihre Kunden zu lukrieren – eine hoch geschätzte Serviceleistung. „Das Projekt eines Hausbaus fordert enorm. Da den Überblick über alle Förderrichtlinien zu bewahren, ist eine Herausforderung. Wir sind in dieser Phase für unsere Kundinnen und Kunden da und kümmern uns um diese Themen“, erklärt Andreas Huter.

Kreditentscheidung muss schnell gehen

Für 86 Prozent der Kundinnen und Kunden ist eine schnelle Kreditentscheidung wichtig. Die Sparkasse Imst AG verfügt seit Anfang des Jahres über ein neues Beratungs-Tool. Dieses ermöglicht eine 24-Stunden-Express-Kreditentscheidung. Andreas Huter verdeutlicht: „Bei Kreditvergaben muss es oft schnell gehen. Liegen alle relevanten Unterlagen zum betreffenden Objekt und zum Kreditnehmer vor, können unsere Berater sogar vor Ort beim Beratungsgespräch eine Entscheidung treffen.“ In der Vergangenheit dauerte die Prüfung der Kreditwürdigkeit wesentlich länger.

Lukrative Förderungen bei Holzbauweise

Wer auch bei der Umsetzung des geplanten Wohntraums auf den Faktor Zeit setzt und zugleich ökologisch und ökonomisch bauen möchte, der baut auf Holz. Architekt Dietmar Ewerz weiß: „Holz als Baustoff ist aus der heimischen Bauwirtschaft nicht mehr weg zu denken.“ Immer mehr regionale Firmen spezialisieren sich auf diesen nachhaltigen Rohstoff und bieten von Aufstockungen in Holzbauweise bis hin zu individuell geplanten Vorfertigungshäusern die volle Palette. Die Vorteile der Holzbauweise liegen für den Bauherren auf der Hand: schnelle Errichtung, statische Sicherheit sowie hohe Effizienz aus energietechnischer Sicht. Obendrein ist sie rentabel: „Im Rahmen der Wohnbauförderung und bei Sanierungen gibt es für den Baustoff Holz spezielle Förderungen“, weiß Finanzierungsexperte Andreas Huter.

Holz: alle 40 Sekunden wächst ein Haus nach

DI Rüdiger Lex, Geschäftsführer von proHolz Tirol, kennt alle Zahlen rund um das Naturprodukt: „Fast die Hälfte der österreichischen Staatsfläche besteht aus Wald, in Tirol sind es 41 Prozent. Jedes Jahr wächst um 4,2 Mio. m³ mehr Holz nach, als wir nutzen. Das entspricht 105.000 Einfamilienhäusern aus Holz – oder anders formuliert: alle 40 Sekunden wächst ein Haus nach.“ Als weiteren Pluspunkt verweist der Experte auf die vollständige Nutzbarkeit: „Es gibt keine Abfälle.“ Ebenso beachtlich ist Holz als Wirtschaftsfaktor: „Rund 33.000 Menschen beziehen in Tirol Einkommen aus der Forst- und Holzwirtschaft. Nach dem Tourismus etabliert sich die Forst- und Holzwirtschaft als der wichtigste Devisenbringer Österreichs.“

Weltweiter Trend: Bauen mit massivem Holz

Die Pfeifer Group bietet allein an ihrem Standort in Imst 530 Menschen einen sicheren Arbeitsplatz. Der weltweit agierende Konzern produziert und vertreibt erfolgreich Brettschichtholz und Massivholzplatten für den Baubereich. Aktuell beschreitet die Pfeifer Group neue Wege: „Vor dem Hintergrund des weltweiten Trends zum Bauen mit Holz ist die Investition in ein Brettsperrholz-Werk für uns ein logischer Schritt. Die mehrlagigen, kreuzweise verleimten System-Fertigteile aus Holz legen seit Jahren in der Baubranche einen Siegeszug hin – sowohl bei Einfamilienhäusern wie auch bei kommunalen Bauprojekten. Mit dem Produkt ist erstmals massives, großvolumiges Bauen in einer neuen Dimension möglich“, weiß Michael Pfeifer, CEO Pfeifer Holding. „Die ökologischen und ökonomischen Holzbau-Vorteile liegen auf der Hand. Diese stellen für Politik und Wirtschaft eine wichtige Entscheidungsgrundlage zur richtigen Weichenstellung für eine erhöhte CO2-Bindung dar“, unterstreicht Michael Pfeifer.

FÜR RÜCKFRAGEN

Sparkasse Imst AG
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Informierten gemeinsam über Wohnbautrends im Tiroler Oberland (v.l.): DI Rüdiger Lex, Geschäftsführer von proHolz Tirol, Michael Pfeifer, CEO Pfeifer Group, und Sparkassen-Vorstand Martin Haßlwanter.

Bildnachweis: Sparkasse Imst AG (Abdruck honorarfrei)

„Viele Landsleute sehen in der aktuellen Niedrigzinsphase einen triftigen Grund um Investitionen vorzuziehen“, analysiert Martin Haßlwanter, Vorstand der Sparkasse Imst AG.

Bildnachweis: Sparkasse Imst AG (Abdruck honorarfrei)

Michael Pfeifer, CEO Pfeifer Group, sieht in mehrlagigen, kreuzweise verleimten System-Fertigteilen aus Holz für Einfamilienhäuser und kommunale Bauprojekte viel Potenzial.

Bildnachweis: Sparkasse Imst AG (Abdruck honorarfrei)

DI Rüdiger Lex, Geschäftsführer von proHolz Tirol, präsentierte interessante Zahlen: „Jedes Jahr wächst um 4,2 Mio. m³ mehr Holz nach, als wir nutzen. Das entspricht 105.000 Einfamilienhäusern aus Holz – oder anders formuliert: alle 40 Sekunden wächst ein Haus nach.“

Bildnachweis: Sparkasse Imst AG (Abdruck honorarfrei)

Die Experten im Bereich Wohnen und Holz (v.l.): Andreas Huter, Leiter der Abteilung wohn² in der Sparkasse Imst AG, Gabi Flir, Wohnbauberaterin wohn²-Center Imst, Meinhard Reich, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Imst AG, Michael Pfeifer, CEO Pfeifer Group, Architekt DI Dietmar Ewerz, Luca Scoppetta und Robert Siegele von sReal, Sparkassen-Vorstand Martin Haßlwanter und DI Rüdiger Lex, Geschäftsführer proHolz Tirol.

Bildnachweis: Sparkasse Imst AG (Abdruck honorarfrei)

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